Aktuelles 2008

Juni 2008 - Dr. Georg Ruflin für 2 Jahre im St. Francis Hospital

Unser neues Mitglied, Dr. Georg Ruflin, hat sich entschlossen, nach seiner Pensionierung 2 Jahre im St. Francis Hospital zu arbeiten. Er kommt aus Aarau in der Schweiz und ist Facharzt für Orthopaedie und Traumatologie. Da es am St. Francis Hospital keinen ausgebildeten Unfallchirurgen gibt, ist Georgs Tätigkeit für die Patienten und vor allem für die Ausbildung der Ärzte von großer Bedeutung.

Mai 2008 - Floyd Dowell von "Tractors For Our Daily Bread" im St. Francis Hospital

Floyd Dowell aus Manhattan in Kansas besuchte das St. Francis Hospital. Er ist der Koordinator der US-charity Organisation "Tractors For Our Daily Bread" und hat einige Zeit in Ifakara über Malaria gearbeitet.
Über unsere Homepage hat er unseren Verein entdeckt und hat sich angeboten, in den USA eine Organisation zu suchen, die die Wasserversorgung des St. Francis Hospitals verbessern könnte.

"Tractors For Our Daily Bread" ist eine non profit Organisation, die in verschiedenen Ländern, wie Zimbabwe, Sierra Leone, Belize, Mexiko, Nigeria, Ghana, Laos und Thailand landwirtschaftliche Projekte fördert. Seit 1994 haben sie mehr als 30 Traktoren vor allem Waisenhäusern und schulischen Institutionen zur Verfügung gestellt.

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14. 7. 2008 - 23.7. 2008 Ein Team des ORF in Ifakara

Katinka Novotny und Rudolf Nagiller in vollem Einsatz


Ifakara: Seit Juli 2008 verbinden wir mit diesem Wort auch ein Bild, nein viele Bilder, haben wir doch sechs Tage für den ORF gefilmt: im Krankenhaus, in der Leprastation, bei kirchlichen und anderen Festen und Zusammenkünften, im Ort selbst und auf der Reise … immer irgendwie auf den Spuren des Ifakaravereins. Es gibt auch andere Partnerschaften zwischen Österreich und Afrika. Was unser Interesse aber gerade für den Tiroler Ifakaraverein geweckt hat, das ist – um einen sehr aktuellen Begriff zu verwenden – die erstaunliche und seltene und daher besonders wertvolle ‚Nachhaltigkeit’ dieses Zusammenwirkens: von den fünfziger Jahren bis heute und wohl noch weiter in die Zukunft. Wir wissen noch nicht, wann der ORF unsere Geschichte senden wird; es dauert noch etwas. Aber wir haben auch fotografiert, und diese Bilder können wir Ihnen schon jetzt zeigen:
http://www.flickr.com/photos/rudirabe37/sets/72157606395482841/
http://www.flickr.com/photos/rudirabe37/sets/72157606392671958/
Katinka Nowotny und Rudolf Nagiller

7. Juli - 4. August 2008

Anfang Juli 2008 brachen Christine und Willi Schennach und Atti Pahl mit fast hundert Kilo Gepäck nach Ifakara auf.
Schon Wochen vorher waren mehrere Transportkisten nach Tansania geschickt worden, die unter anderem eine Maschine zur automatischen Entwicklung von Röntgenbildern enthielten. Die Inbetriebnahme dieses Geräts verlief nach Anfangsschwierigkeiten zur großen Freude der Mitarbeiter der Röntgenabteilung und der Ärzteschaft erfolgreich: Die Anfertigung eines Röntgenbildes dauert nun nicht mehr zwanzig, sondern nur noch drei Minuten und der Apparat liefert einwandfreie Bilder. Zudem wurden die Räume der Röntgenabteilung renoviert.

Der zweite C-Bogen, der seit letztem Jahr im Main Store lagerte, wurde zusammengebaut und dem Theatre 3 zugeteilt. Atti Pahl übernahm die Einschulung des Personals.

Schließlich wurde ein wichtiges Projekt in Angriff genommen: Die Inventarisierung der Einrichtung des Krankenhauses. Insgesamt elf Abteilungen und Stationen wurden von Katharina Achammer, zwei einheimischen Helferinnen, Christine und Willi Schennach inventarisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit war in diesem Jahr die Aufrüstung des Labors: Ein Hämatologie Gerät, ein Biochemie Analysegerät, und weitere Geräte wurden dem St. Francis übergeben.

Rosa Obexer, Hebamme aus Sterzing in Südtirol, hat diesmal eine Kollegin, Burgi Künig aus Bozen mitgebracht. Ihre wichtigste Tätigkeit war die Unterweisung des Personals des Kreißsaales in der Handhabung eines CTG Gerätes.

Zusammen mit Frau Dr. Elisabeth Achammer und ihrer Tochter Katharina, sowie seinem Sohn Philipp nahm Dr. Carlo Hasenöhrl am 16. 7. seine Arbeit im St. Francis Hospital auf: Er operierte an 8 Arbeitstagen insgesamt 18 Patienten, zum Teil Kinder mit schweren Verbrennungen und Narbenverwachsungen.


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